julius01 http://julius01.de Most recent posts at julius01 posterous.com Tue, 21 Feb 2012 00:48:00 -0800 Sarrazin ... http://julius01.de/sarrazin http://julius01.de/sarrazin

ist nicht MUTIG ...

allenfalls könnte man ihn bezeichnen als: populistisch, dreist, rücksichtslos, eigensüchtig, unverfroren, unverschämt, provozierend, herausfordernd, provokativ, aggresiv, polemisch, ungezogen, vorlaut, großkotzig, großmäulig, menschenverachtend, angeberisch, unmenschlich, inhuman, demagogisch, gerhässig, zänkisch, herausfordern, selbstsüchtig, ....

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Mon, 20 Feb 2012 04:09:53 -0800 Kurzkritik: State of the Art Photography http://julius01.de/kurzkritik-state-of-the-art-photography http://julius01.de/kurzkritik-state-of-the-art-photography
Nrw-forum

Das NRW-Forum eignet sich immer für den schnellen Museumsbesuch am Sonntagnachmittag. Die museale Fläche hält sich in Grenzen und nach einer Stunde ist man fertig und kann in den "Wir-gehen-Kaffeetrinken"-Modus wechseln. 

Doch bei der Ausstellung "State of the Art Photography" hatte ich mir mehr gewünscht. Das mag an der Bilderflut liegen, der wir im Alltag und besonders im Netz ausgesetzt sind. Innerlich sucht man beim Rundgang ständig nach der Abgrenzung Kunst vs. Gebrauchsfototgrafie bzw. Amateurfotografie. 

Und gelingt das? Ich würde mal sagen ja. Im Grunde denkt doch in der Fotografie heute jeder: Kann ich auch. Die Ausstellung zeigt, dass das manchmal eben nicht so ist. Und am Ende ist es gerade diese Reduzierung auf ausgewählte Bilder und Stilrichtungen, die das leistet. Und die (Achtung Phrase!): Lust auf mehr macht!

Was lernen wir noch? Keiner, ich wiederhole keiner der Besucher am vergangenen Sonntagnachmittag hatte eine Kamera dabei, es wurde auch nicht wie sonst auf Ausstellungen wild mit Handys fotografiert. Auch das bemerkenswert.

Also: reingehen - anschauen (besonders die Piss-Nazis, meine Lieblingsserie).

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Sun, 19 Feb 2012 08:14:05 -0800 Bots http://julius01.de/bots http://julius01.de/bots
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Thu, 16 Feb 2012 10:09:00 -0800 Zeig mir deine Freunde http://julius01.de/zeig-mir-deine-freunde http://julius01.de/zeig-mir-deine-freunde

Zwerge

Früher gab es einige Leute, die schrieben ein Tagebuch – das war das Allerheiligste. Unbefugtes Schnüffeln wurde mindestens mit dem Entzug der Freundschaft auf Lebenszeit bestraft. Gleich nach dem Tagebuch kamen diese kleinen Adressbüchlein, die hatte jeder und sie waren nicht minder schutzwürdig.

Meist waren sie durch den häufigen Gebrauch stark abgegriffen. Durch das häufige Ändern von Adressen und Telefonnummern war manches unlesbar. Diese Adressspeicher waren quasi lebende Gebilde und zeigten die Statusänderungen in unseren Beziehungen schon damals. Hier war eine Nummer überschrieben, dort eine durchgestrichen. Ein Verlust war eine glatte Katastrophe.

Kaum vorstellbar, dass jemand einem fremden Dritten so mir nichts dir nichts sein kleines Ringbuch oder Moleskin-Heft zum kompletten Abschreiben überlassen hätte. Wenn überhaupt, durften nur Freunde einzelne Adressen erfragen. Man bekam sie nur nach reiflicher Überlegung, manchmal nur nach Rückfrage bei demjenigen, um dessen Adresse oder Telefonnummer es ging. “Ich weiß nicht, ob ich dir die Nummer geben darf”, hieß es dann, „ich muss erst fragen“.

Aus und vorbei: Der Umgang mit den persönlichen Kontakten hat sich innerhalb kurzer Zeit radikal gewandelt. Mit dem falschen Versprechen, bei Herausgabe seiner Daten noch mehr Freunde zu finden, entlocken uns die Anbieter von sozialen Netzwerken und Programmierer von Apps das komplette Verzeichnis unserer Freunde.

Gefragt – und wie sich jetzt herausstellt – manchmal auch ungefragt, laden Anbieter wie Path oder Foursquare die ganze Liste auf ihre Server. An Dreistigkeit ist das kaum zu überbieten: Es wäre so, als würde jemand eines anderen Adressbüchlein heimlich aus dem Mantel nehmen, abschreiben und unbemerkt wieder hineinstecken.

Es hat sich eine merkwürdige Kultur im Umgang mit Freundeslisten herausgebildet: Begleitet vom Zuckerbergschen Mantra, dass es nicht genug Vernetzung unter den Menschen geben könne: „Mark hat die Vision, von einer Welt wo es uns besser geht. Wo wir uns alle miteinander vernetzten“, umschreibt Sherly Sandberg, Facebook-Geschäftsführerin in der ARD-Facebook-Doku (bei 12:26 min) mit gespielter Empathie die Mission ihres Chef. „Mein Leben wird besser, wenn ich mich dafür interessiere, was du tust.“

Das Ergebnis ist mindestens ein Vertrauensbruch unter Vorspiegelung falscher Tatschen. Klar ist, dass unsere Adressen das einzige Kapital dieser Unternehmen sind. Am Wert unserer privaten Adressbestände hat sich also nichts geändert. Sie sind und bleiben mit die wertvollsten Datensätze in unserem Leben. Und gerade weil das so ist, wollen sie die ach so sozialen Betreiber von sozialen Plattformen auch unbedingt haben.

Der Trick dabei: Sie werden im Handumdrehen zu einer Art öffentlichem Gut erklärt, welches man doch bitte aus freien Stücken hergeben sollte, um noch mehr davon zu bekommen. Ein Trugschluss. Nach allem, was die Forschung weiß, lassen sich Beziehungsnetzwerke nicht bis ins Unendliche ausdehnen. Der digitalisierte Inhalt eines Adressbüchleins reicht noch heute in den meisten Fällen für eine erfülltes soziale Leben aus. Wir sollten endlich mal anfangen, uns des Wertes der eigenen Kontakte und der Notwendigkeit des sorgsamen Umgangs damit bewusst zu werden. Womit keiner der genannten Anbieter verteufelt werden soll. Doch der Anspruch, unser Beziehungsnetzwerk für uns managen zu wollen, geht mir zu weit. Wir haben denen unsere Adressen anvertraut und sie sollten sorgsamer damit umgehen.

Immerhin hat Apple jetzt reagiert: Der Zugriff auf die Kontakte soll nur noch nach ausdrücklicher Genehmigung des Nutzers möglich sein. Apps, die dagegen verstoßen, sollen in Zukunft nicht mehr geduldet werden. 

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Fri, 27 Jan 2012 01:25:00 -0800 Facebook-Anmaßung http://julius01.de/facebook-anmassung http://julius01.de/facebook-anmassung

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Die Facebook-Anmaßung oder die Vermessung des Lebens. 

Wer sich auf die Timeline einläßt, d.h. wer nicht bei Facebook austritt, dessen Leben wird vermessen, kategorisiert und archiviert. Dabei beginnt die Timeline mit einer Anmaßung: "Geburt" steht am Beginn des Zeitstrahls, der ab sofort den Verlauf unseres Lebens abbilden soll, der zu alledem in den Augen der Facebook-Entwickler linear verläuft. Man merkt, dass diese Entwickler wohl noch sehr jung sein müssen oder böswillig, sonst wüßten sie, dass Leben nie linear verlaufen, sondern immer chaotisch. 

Der Ausdruck Geburt ist einer dieser rafinierten semantischen Tricks, die unsere digitale Existenz an unser echtes Leben knüpfen soll. Es bedeutet: Es gibt hier (oder es darf hier) keinen Unterschied geben. Die Authentizität ist ein wichtiger Baustein, der Facebook überhaupt werthaltig macht. 

Mit dem Eintritt bei Facebook beginnt nach dem Wunsch der Facebook-Leute unser digitales Leben. Da ist es konsequent, das auch so drunter zu schreiben. Eigentlich eine weitere Anmaßung, denn viele der frühen Facebook-Nutzer waren natürlich schon vor der Facebook-Geburt online. Aber das wird sich vielleicht bald ändern. Wer heute im Kindesalter zum ersten Mal ins Internet geht, der sieht vielleicht wirklich zuerst und nur Facebook.

 Fiktion eines konsistenten Lebensarchivs.

Die schöne Sortierung entlang des Zeitstrahls folgt natürlich dem Geschäftszweck, wie ich schon bei Carta ausgeführt habe. Und sogleich taucht ein weiteres Problem auf, welches ich mit dieser Darstellungsweise habe: Der Fiktion eines konsistenten Lebensarchivs. 

Die Natur hat es so eingerichtet, dass auch unsere Erinnerung ein nicht genau definierbarer, schon gar nicht messbarer Gedankenspeicher ist, der sich ständig ändert. Wie könnten wir sonst existieren. Jede, insbesondere die deutsche Gesellschaft, würde augenblicklich implodieren, wäre es anders.

Man wage heute, am Holocaust Gedenktag, folgendes Gedankenexperiment: Unsere Erinnerung wäre so bestimmt, wie es Facebook es uns glauben machen will. Das Nachkriegsdeutschland samt Wirtschaftswunder hätte es nie gegeben. Stattdessen wäre die deutsche Gesellschaft unter ihrer Schuld zwangsläufig zusammengebrochen. 

Aber schon kurz nach Kriegsende schien der Krieg und entsetzliche Unrecht verblasst und weit entfernt in der Erinnerung unserer Eltern und Großeltern. 

Wie dem auch sei. Ich finde nicht, wir sollten uns ohne nachzudenken, auf dieses Spiel einlassen und schleunigst was anderes erfinden. 

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Wed, 25 Jan 2012 00:21:24 -0800 Und der Rest ist Schweigen http://julius01.de/und-der-rest-ist-schweigen http://julius01.de/und-der-rest-ist-schweigen
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Sun, 22 Jan 2012 06:41:48 -0800 Wochenschau http://julius01.de/wochenschau http://julius01.de/wochenschau
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Sat, 21 Jan 2012 10:21:56 -0800 Ausverkauf http://julius01.de/ausverkauf http://julius01.de/ausverkauf
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Fri, 20 Jan 2012 05:58:56 -0800 Weissraum http://julius01.de/weissraum http://julius01.de/weissraum
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Thu, 19 Jan 2012 13:00:27 -0800 Foto-Block http://julius01.de/foto-block http://julius01.de/foto-block
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Wed, 18 Jan 2012 05:11:00 -0800 Zukunft der Arbeit http://julius01.de/zukunft-der-arbeit http://julius01.de/zukunft-der-arbeit

DIGIsellschaft_027_Standalone.mp4 Watch on Posterous

Mein Beitrag zum Thema: Zukunft der Arbeit im Rahmen des Elektrischen Reporters.

 

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Tue, 17 Jan 2012 09:39:00 -0800 Ladestation http://julius01.de/ladestation http://julius01.de/ladestation

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Bei uns kommt der Strom aus der Steckdose.

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Fri, 13 Jan 2012 01:32:00 -0800 Ihr scheinheiligen Kriegsgeilen http://julius01.de/ihr-scheinheiligen-kriegsgeilen http://julius01.de/ihr-scheinheiligen-kriegsgeilen
Seals
Töten als Sport; Screenshot USMC Special Operations 

Wer Killer in den Krieg schickt, sollte sich nicht wundern, wenn diese sich wie Killer verhalten. Zumal wenn es sich noch um fast jugendliche Soldaten handelt, die, fern ihrer Heimat im amerikanischen Niemandsland, jetzt als "Scout Sniper Team" im afghanischen Feindesland operieren.
Die Aufgaben eines solchen Scharfschützenkommandos werden wie folgt beschrieben:
„... is to use precision weapons to deny the enemy freedom of movement and disrupt their operations by shooting key personnel such as commanders, radio operators, messengers etc.“

Ihr Job ist das Töten 

Oder anders: Ihre Aufgabe ist das Töten. Von Moral, Anstand oder Werten ist aber nichts zu lesen. Aus einem einfachen Grund: Eine moralische Kriegsführung wurde noch nicht erfunden, denn Krieg bedeutet die Abwesenheit von Moral. Das gilt in besonderem Maße, wenn der Kampf archaisch im Modus: Mann gegen Mann – Auge um Auge geführt wird. 
Frau Clinton, Herr Obama wissen das. Sie wissen, dass sie diese jungen Menschen einer eigentlich vom Menschen nicht auszuhaltenden Situation aussetzen: Wer mag moralisch Leben, wenn er weiß, dass er jederzeit sterben kann und sorry, die Gegner auf der anderen Seite auf die Moral scheißen? Töten oder getötet werden, ist die Urform des Konflikts, erzeugt das höchste Maß an Stress.

GI sind Regierungseigentum 

Hinzu kommt: Amerikansiche GI's sind „Regierungseigentum“. Sie handeln im Auftrag und für die US-Regierung und sind fast so etwas wie menschliche Drohnen. Sie sind von ihrer Psychologie mit anderen NATO-Soldaten nicht zu vergleichen. Sie tun nur das, und nur das, was man ihnen sagt. Sie werden so lange gedrillt, bis sie zu Quasi-Kampfrobotern geworden sind. 
Jeder, der (so wie ich) einmal mit US-Soldaten zusammengearbeitet hat, weiß das. Wenn diese GI's eines Speziakkommandos nun auf ihre Feinde pinkeln, kann das zweierlei bedeuten: Entweder sie wurden durch Ausbildung und Krieg bis zum Letzten entmenschtlicht oder das Gegenteil ist der Fall: Weil sie ihren Überdruck an Stress loswerden müssen, ist ihre Handlung ein letzter Rest an menschlichem Verhalten.
Wer (aus der Generation Burnout) würde sich anschließend nicht erleichtern wollen, wenn er aus einem solchen Kampf als Sieger hervorgegangen ist? Soldaten haben das immer getan. Auch sehr viele brave deutsche Bürger entwickelten sich in der Uniform der Wehrmacht schnell zu mordenden Monstern! Seit neustem filmen sich Soldaten dabei, um zu dokumentieren: Ich lebe und dieser Taliban, der mich, meine Kameraden und seine Landsleute töten wollte, liegt jetzt da und ist tot. 

Lutz Lindow kommentierte das sehr zutreffen auf Google+ so:

Die kognitive Dissonanz zwischen moralischer Grundhaltung, "Töte keinen Menschen", und tatsächlich vollzogener Handlung, der Tötung, führt zu Stress bei den Soldaten. Gemäß der Theorie der kognitiven Dissonanz streben Menschen danach, solche stressvollen Dissonanzen zu verringern. Die Handlung selbst kann hier nicht mehr korrigiert oder rückgängig gemacht werden. Pinkelt der Soldat aber nun auf sein Opfer, setzt er dieses moralisch herab, nimmt ihn seine Würde. Das Töten eines Würdelosen wird als nicht so schlimm empfunden, "er war ja nur ein Schwein". Hierdurch wird die ursprüngliche Dissonanz zwar nicht völlig aufgehoben, aber doch verringert. 

Natürlich ist es entsetzlich, aber das Pinkeln auf die Getöteten kann für den stark emotional belasteten Soldaten tatsächlich eine entlastende Wirkung haben.

 

Mission accomplished!

Mission accomplished! War es nicht genau das, was von uns verlangt wurde - diese Taliban zu töten? Noch mal: Wer Krieg will, soll sich bitte noch wundern, wenn er Krieg bekommt. Dass Krieg nun seit eine paar Jahren digital als das dokumentiert wird, was er ist, nämlich unmenschlich, ist die einzige (für viele in Politik und Öffentlichkeit offenbar neue) Erkenntnis.
Wenn fehlgelenkte NATO-Bomben wieder und wieder Zivilisten töten, reicht eine lapidare Entschuldigung, weil hier der Krieg im Technischen bleibt und Kollateraltote wohl nach westlichem Verständnis innerhalb der vermeintlichen moralischen Norm des Krieges liegen. Die moralische Integrität der kriegsführenden Parteien ist jedenfalls nicht in Gefahr, wenn unschuldige Männer, Frauen und Kinder im eigenen Land durch unsere Bomben sterben. Die Absurdität in der Beurteilung dieser Vorfälle und die Scheinheiligkeit der Entrüstung jetzt liegt wohl auf der Hand. Denn auch hier wird nicht das Töten der Taliban an sich verurteilt, sondern die anschließende Herabwürdigung der Toten. 

Zu Klarstellung: Ich heiße das Verhalten der Soldaten in keiner Weise gut – aber ich kann es nachvollziehen. 

 

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Fri, 06 Jan 2012 01:51:14 -0800 Heute Hochwasser http://julius01.de/heute-hochwasser http://julius01.de/heute-hochwasser
Hochwasser

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Thu, 05 Jan 2012 11:51:00 -0800 Kluger Kopf http://julius01.de/kluger-kopf http://julius01.de/kluger-kopf

Zeitungleser

(Foto: Elke Endert)

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Sun, 01 Jan 2012 07:39:32 -0800 Menschen, die auf Engel schauen http://julius01.de/menschen-die-auf-engel-schauen http://julius01.de/menschen-die-auf-engel-schauen
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http://files.posterous.com/user_profile_pics/294405/julius02.jpg http://posterous.com/users/36UO1V97vU4N Julius Endert Julius Endert
Fri, 02 Dec 2011 14:18:00 -0800 Bunker http://julius01.de/bunker http://julius01.de/bunker

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Ausstellung Alexander Lorenz, Fritz Gnad, Konrad Bohley

Video und Film im Hochbunker Körnerstraße. 
Vom 3. bis 7. Dezember 2011, täglich 17h bis 20h. Vernissage 2. Dezember 2011, 19h.
Körnerstraße 101, 50823 Köln

Sehr zu empfhelen! 

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Wed, 23 Nov 2011 01:30:00 -0800 Rommel war nicht im Widerstand. Punkt! http://julius01.de/rommel-war-nicht-im-widerstand-punkt http://julius01.de/rommel-war-nicht-im-widerstand-punkt

Liebe FAZ, liebes ZDF und liebe andere. Wenn Kriegsverbrecher wie Erwin Rommel, die den 2. WK erst vorbereitet und dann fast bis zum bitteren Ende betrieben haben, sich kurz vor Schluss gegen Hitler verschwören, ist das noch lange kein Widerstand, auch wenn wir uns das heute vielleicht wünschen.

Die Filme, Dokus, und Serien, die jetzt überall rauf und runter gesendet werden, sind hart an der Grenze zu Nazi-Porn. Auf einer zweiten, sehr unterschwelligen Ebene verherrlichen sie nämlich den angeblichen Mut dieser Männer, erst im Krieg und dann im angeblichen Widerstand. Auf der anderern Seite wird die Schuld an den Verbrechen der Nazis auf den engen Kreis um Hitler reduziert. 

Für mich bleiben diese Wehrmachtsoffiziere Kriegsverbrecher, die einen Krieg vorbereitet und durchgeführt haben. Ohne sie und ihre kriegerische Intelligenz hätte Hitler nie und nimmer einen Angriff wagen können. 

Die Heroisierung dieser Offiziere ist zugleich eine Herabwürdigung des echten Widerstandes - der Männer und Frauen, die sich von Anfang an gegen das Nazi-Regime gewehrt haben. 

Diese Leute gab es in der Wehrmacht (und auch in der Industrie) so gut wie nicht. Im Gegenteil: Die Nazis waren für sie die Wegbereiter der eigenen Agenda. 

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Mon, 21 Nov 2011 08:35:00 -0800 Die Hashtag-Revolution http://julius01.de/die-hashtag-revolution http://julius01.de/die-hashtag-revolution

 

Hier noch mein Beitrag zum Thema Digitaler Protest aus dem Elektrischen Reporter

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Sat, 19 Nov 2011 00:31:08 -0800 Bahnlinien http://julius01.de/bahnlinien http://julius01.de/bahnlinien
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